Gottesdienst 29 August 2021 (mit Konfirmation)

Bibellesungen:

Psalm 108: 4 – 7.
Psalm 8.

Gebet:

Lieber Gott,

Auch heute sind wir hier, in dieser Kirche,

um dich – an erster Stelle – zu loben,

um deine Güte zu bedenken, auch für uns,

um wieder zu wissen was es ist um dankbar zu sein

für soviel das uns allen im Leben ist gegeben,

für soviel das uns freut, als wie von dir geschenkt,

als von der Ursprung unseres Lebens.

So wie wir heute bei einander sind:

die junge Konfirmanden die sich verbinden zu der Kirche,

als Ausdruck ihres Glaubens, in Hoffnung für die Welt,

die unser Glaube braucht, und unser Einsatz

für die beste Kräfte die es gibt.

Wir sind dir dankbar, Gott, dass es sie gibt,

dass wir auf diese Weise bei einander hören;

wir sind dir dankbar, Gott, dass sie,

umgeben von der Liebe ihrer Eltern, ihrer Grosseltern,

von dir gehört haben, dich gesucht,

obwohl es soviel andere Dinge gibt im Leben

die soviel selbstverständlicher sind um zu suchen,

soviel konkreter, praktischer, leichter zu fassen.

Wir sind dir dankbar, Gott, auch für das eigene Leben,

für alles was wir tun, geniessen,

für das grosse Glück, die Liebe,

die Menschen zutiefst mit einander verbindet,

und wenn sie Glück haben, so lang,

wie Anne und Helle das erleben.

Wir bitten dich: sei bei uns allen, Gott,

in unser Glaube, wenn es noch sehr zart ist,

in unsere Liebe, dass wir daran glauben,

in unsere Hoffnung, dass sie stark ist:

dass wir dich dienen können, in unserem Leben.

Amen.

Worte an die Konfirmanden:
Liebe Leah, liebe Lana, lieber Nickolas,

Dann ist jetzt das grosse Moment der Konfirmation angebrochen. Und ich möchte gerne etwas dazu sagen, als ein Pastor, der zwei Jahr – mit Corona-Unterbrechungen – mit euch gesprochen hat.

Wisst ihr was “Kronjuwelen” sind?

Buchstäblich sind das natürlich die kostbare Edelsteine, die einem Krone gehören, einem König, einem Kaiser, die seine Reichtum und Macht verkörpern. Die Symbol stehen für was er vermag, und gezeigt werden bei den wichtigsten Momenten seines Auftretens, bei seiner Krönung zum Beispiel, oder wenn er die wichtigste Gäste der Welt empfangt.

Dieses Wort, “Kronjuwelen”, wird auch figürlich benutzt, symbolisch, um anzudeuten, dass es bestimmte, unaufgebbare Sachen gibt, die bei einem Institut gehören. Ohne diese Kronjuwelen verlieren sie den Sinn ihrer Existenz, ihre Existenzberechtigung.

So haben z.B. politische Parteien ihre Kronjuwelen: bestimmte Ideale, ein bestimmtes Programm, das sie nicht aufgeben können ohne ihre Identität zu verlieren. Auch nicht wenn sie notwendig Kompromisse schliessen müssen im politischen Betrieb. Es gibt nun einmal bestimmte Dinge die unaufgebbar sind: Kronjuwelen.

So etwas ist für die Remonstranten – von Anfang an – die Gedanke dass es möglich ist, und wichtig, und vielleicht notwendig, um ein neues Glaubensbekenntnis zu schreiben. Dass unser eigene Glaube nicht einzufügen ist in den Worten, in den Systemen, die anderen formuliert haben. Unser Glaubensbekenntnis sagt nicht aus was anderen glauben oder geglaubt haben, sondern was wir selber glauben. Auch wenn das vielleicht weniger ist, und verletzbarer, als was anderen, früher, vielleicht äusserst kräftig und weise bedacht haben. Das war von Anfang an eine der Hauptpunkte wofür die Remonstranten – vor 400 Jahre – gestritten haben: das war ihr Trotz, das war ihre Aufgabe. Und sie haben dieses Kronjuwel durch die Zeit getragen, bis auf den heutigen Tag.

Es spricht eine gewisse Selbstständigkeit daraus, ein Vertrauen auch in die Selbständigkeit von Menschen, das noch immer umstritten ist, und deshalb auch immer als eine Kostbarkeit zu hegen.

Ich sage dies alles auch, weil mir diese Selbstständigkeit, fast mit dem gleichen Wort, in eure Glaubensbekenntnisse getroffen hat, die wir diese Woche mit einander besprochen haben.

Über alle eigene Gedanken und Formulierungen hinaus spricht dort das Verlangen sich aus sich selbständig einen Weg zu suchen in die Welt des Glaubens, und im Leben selbst.

Ich bin gerührt von dem was ihr geschrieben habt, habe Bewunderung dafür, und bin stolz darauf dass ihr jetzt schon so weit seid. Und weiss natürlich auch dass anderen noch mehr Recht haben um stolz auf euch zu sein.

Predigt:
Wie kommen Menschen dazu, um zu glauben?

Um für sich selber zu entdecken, sich selber zu bekennen, dass so etwas wie Glaube wichtig für sie ist?

Wie kommen junge Menschen dazu, um sich selber und anderen zu sagen, – oder noch nicht zu sagen, – dass so etwas wie Glaube (oder ein Anfang davon) eine wichtige Entdeckung für sie ist?

Wie kann so etwas passieren, wo das Leben überhaupt entdeckt werden muss? Mit alle Fragen und Aufgaben die das Leben an junge Menschen stellt: wo sie entdecken müssen wer sie eigentlich sind; wo ihre wesentliche Kapazitäten liegen; wer verlässliche Freunde sind, mit wem es gut ist um das Leben zu explorieren; was man noch immer von seinen Eltern lernen kann, und wo man sich eigene, neue Wege suchen muss. Wie kann, in alle diese grosse und persönliche Aufgaben, noch so etwas wie ein Keim vom Glauben entdeckt werden?

In den letzten Jahren haben wir – mit den Konfirmanden – versucht über diese Fragen mit einander zu reden, – und das war immer noch ein bisschen fragmentarisch, – und ihr habt letztendlich eure eigene Glaubensbekenntnisse geschrieben, als ein vorsichtiger Versuch um selbständig zu formulieren was für euch Glauben bedeutet, jetzt, in dieser Phase eures Lebens. Heute ist das hoffentlich kein Abschluss, sondern vor allem eine Bestätigung einer jetzt schon eingeschlagener Weg, ein Wissen um eine für immer gegebene Einladung um über die Geheimnisse des Lebens selber nachzudenken, und das Gespräch darüber mit anderen zu suchen.

Wie ist mir das selber gegangen, als ich jung war? Das habe ich mir in diesen Tage gefragt, als ich mich auf diese (für mich letzte) Konfirmation vorbereitete.

Ich musste denken an einen Text den ich schon als junger Mann gelesen habe, und der mich eigentlich mein Leben lang begleitet hat. Ein Text von einem Schriftsteller auf wen ich immer wieder zurückfalle wenn es darauf ankommt etwas wichtiges und schönes zu lesen: um Robert Musil.

In diesem Fall geht es um ein Fragment seines ersten Romans: “Die Verwirrungen des Zöglings Törless“. Das Wort “Verwirrung” steht nicht umsonst im Titel. Es geht um die heftige Erfahrungen eines jungen Mannes, ein Schüler in einem Art Internat, um so etwas wie die erste Entdeckungen des Lebens, um Freundschaften und die Gefahren davon, um Gewalt im Umgang mit Menschen, aber auch um so etwas wie ein Versuch sich selber zu entdecken, in den verwirrenden Vielfalt von Erfahrungen.

Ein Höhepunkt für mich in diesem Roman, ist die Entdeckung der “Unendlichkeit”.

Der Hauptperson dieses Romans, Törless, liegt im Garten seines Institutes, alleine, nachdenklich, und kuckt zum Himmel. Und dann beschreibt Musil, hinter einander, in verschiedenen Etappen, wie er immer mehr entdeckt in dem was er sieht. Diese verschiedene Etappen möchte ich kurz, in Zitaten, verfolgen.

“Und plötzlich bemerkte er, – und es war ihm, als geschähe dies zum ersten Male, – wie hoch eigentlich der Himmel sei.

Es war wie ein Erschrecken. Gerade über ihm leuchtete ein kleines, blaues, unsagbar tiefes Loch zwischen den Wolken.

Ihm war, als müßte man da mit einer langen, langen Leiter hineinsteigen können. Aber je weiter er hineindrang und sich mit den Augen hob, desto tiefer zog sich der blaue, leuchtende Grund zurück. Und es war doch, als müßte man ihn einmal erreichen und mit den Blicken ihn aufhalten können. Dieser Wunsch wurde quälend heftig.”

Wenn Törless weiter darüber nachdenkt was er erfährt, entdeckt er eine Dimension des Wortes “Unendlich”, die für ihn neu ist. “Es gibt kein Ende, sagte er sich, es geht immer weiter, fortwährend weiter, ins Unendliche.”

Das Wort kannte er schon, aus dem Mathematikunterricht, aber für ihn meinte das nicht viel: es war nur ein Mittel um damit zu rechnen. Jetzt aber, kommt es ihm vor, als ob das Wort viel mehr bedeutet als er bisher angenommen hatte. Das Wort bekommt etwas “furchtbar Beunruhigendes” (wie Musil schreibt). Und etwas weiter:

“Es kam ihm vor wie ein gezähmter Begriff, mit dem er täglich seine kleine Kunststückchen gemacht hatte und der nun plötzlich entfesselt worden war. Etwas über den Verstand Gehendes, Wildes, Vernichtendes schien durch die Arbeit irgendwelcher Erfinder hineingeschläfert worden zu sein und war nun plötzlich aufgewacht und wieder fruchtbar geworden. Da, in diesem Himmel, stand es nun lebendig über ihm und drohte und höhnte.”

Die Frage ist immer was wir mit solche Momente, solche Erfahrungen, tun, worin wir auf eine eigene Weise etwas neues für uns entdecken, etwas vielleicht wichtiges: ob wir weiter darüber nachdenken, manchmal eine Bedeutung daran entlehnen die für immer bei uns bleibt, oder diese Erfahrung einfach vergessen, oder verneinen. Es ist die Frage ob wir darüber mit anderen Menschen sprechen; ob es vertraute Menschen gibt mit wem wir das in aller Ruhe tun können, oder ob wir diese eigene, kostbare, Erfahrungen unseres Lebens in uns selbst verschliessen, und sie vielleicht unfruchtbar werden lassen. Ob wir (um mit Musil zu reden) durch sie verhöhnt werden: wenn wir die Chance um unsere kostbare Erfahrungen wirklich zu leben, verpasst haben. Wenn wir später daran erinnert werden.

Vielleicht ist es auch manchmal so, dass solche Erfahrungen, so wie hier von dem “Unendlichen”, nicht die einzige sind in unserem Leben die uns die Möglichkeit  bieten um so etwas wie eine grundlegende Entdeckung zu tun: wer wir selbst sind; was wir im tiefsten unserer Seele fühlen und denken; was unsere Möglichkeiten an Reflexion und an Lebenskraft sind. Wie oft entdecken wir im Leben warum es uns eigentlich geht?

Vielleicht ist das “Unendliche”, im Text Musils, noch nicht vollauf religiös gefärbt, nur eine Andeutung eines möglichen Glaubens, oder ein Anfang. Manchmal sind mir genau diese Worte am liebsten, die nicht allzu massiv einen religiösen Wert ausdrücken, sondern vorsichtig, tastend, eine Richtung zu Gott anzeigen; einen Weg den auch wir vielleicht gehen können. In aller Vorläufigkeit, in aller Umsicht mit den Menschen die wir kennen; mit allem Reichtum des Lebens auch.

So könnte das Wort “Unendlich” auch funktionieren; so hat es manchmal auch ursprünglich funktioniert: irgendwo in der Nähe eines neuen Verständnisses von Gott.

So etwas können wir auch erkennen in den 8ten Psalm den wir heute gelesen haben. Auch hierin geht es um so etwas wie “Unendlichkeit”, obwohl das Wort selber nicht vorkommt. Auch hier kuckt ein Mensch zum Himmel. Aber anders als bei Musil geht es hier nicht um die sich zurückziehende Unendlichkeit des Himmels am Tag, sondern um die Unendlichkeit des Himmels bei Nacht: “Sehe ich den Himmel, das Werk deiner Fingern, Mond und Sterne, die du befestigt…”

Hier ist die Erfahrung der Unendlichkeit schon vollauf vom Glauben erfüllt: in dieser Psalm der Verwunderung ist das Sehen des Nachthimmels schon das beeindruckende Bild eines Gottes, der selber alles gemacht hat, das wir sehen können. Aber, wir sehen es nicht nur, hoch über uns, weiss der Palmdichter, wir entdecken auch so etwas wie unsere Stellung in dieser Unendlichkeit. Er entdeckt auch, dass diese Unendlichkeit sich nicht immer zurückzieht, sondern, im Gegenteil, beruhigend auf den Menschen zu kommt. Seine Verwunderung bezieht sich nicht nur auf dem Ganzen das er sieht in der Nacht, aber er erlebt auch die Verbundenheit Gottes mit dem Menschen, der, – wie klein auch, – in diesem Ganzen steht : “Was ist der Mensch, dass du an ihn denkst, des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst?”

Es geht hier um “ein Menschenkind”, ein im Alten Testament oft benutztes Wort für “Mensch”, für alle Menschen. Hier spricht sich die Erfahrung aus, das wir alle so etwas wie unendliche Güte Gottes entdecken können: im Himmel bei Nacht, und auch tagsüber; die unendliche Reichtum der Schöpfung; die unendliche Möglichkeiten von Menschen, in ihr Denken, in ihr Handeln, in ihren Begegnungen, in den immer neue Chancen des Lebens. Wir können das alle entdecken, Kinder genau so wie Erwachsene. Und: in unsere Dankbarkeit dafür können wir Gott loben. “Aus dem Mund der Kinder und Säuglinge schaffst du dir Lob”, schreibt der Psalmist; als ob Gott sich selber belohnt mit dem Dank von Menschen.

Es geht vor allem darum, dass wir nie vergessen ein Teil der Unendlichkeit Gottes zu sein, mit allem was wir tun und können. Wie klein wir auch sind; wie klein wir uns auch manchmal fühlen; wie klein wir auch als Gemeinde sind, in dieser Stadt, in dieser Welt. Wir sind dennoch ausgestattet mit unserem Wissen von der unendlichen Gottes, “der uns annimmt”: der sich nicht in seiner Unendlichkeit zurückzieht, sondern auf uns zukommt  Als der Grund unseres Glaubens.

Heute möchte ich gerne noch einen Schritt weiter gehen.

In Psalm 8 wird über ‘den Mensch’ gesprochen, über ‘ein Menschenkind’, das von Gott angenommen wird; wie wir, inmitten der Unendlichkeit der Schöpfung, aufgerufen werden, mit all unsere Möglichkeiten, um zu leben. Wir können uns vielleicht in diesem Mensch erkennen, wenn wir wieder ein bisschen unseres je ausgesprochenen Glauben erfahren. Wenn uns aufs neue einen Ausblick auf das Leben geschenkt wird.

Dieser Text über das Menschenskind (aus Psalm 8) wird zitiert, aufgerufen, in einem der ältesten Briefe des Christentums überhaupt, im Brief an die Hebräer, von unbekannten Hand. Und gleichzeitig geändert. Hier geht es nicht mehr um ‘ein Mensch’, oder um ‘ein Menschenkind’, sondern um ‘den Menschensohn’. Damit wird Christus gemeint:

“Was ist der Mensch, dass du an ihn denkst, oder der Menschensohn, dass du dich seiner annimmst?”

Für den Glauben des Briefschreibers ist mit dem Menschen, der von Gott angenommen wird, an wen Gott denkt inmitten der Unendlichkeit der Schöpfung, vor allem Christus gemeint. Als derjenige, schreibt er etwas später, der “ für kurze Zeit unter die Engel erniedrigt wurde”. damit er mit “Herrlichkeit und Ehre gekrönt wurde”. Christus wird hier zum Bild des Menschen auf wen die Unendlichkeit der Schöpfung gerichtet ist, damit die Menschen wieder an ihrer Bestimmung erinnert werden. Damit auch wir wieder wissen warum es Gott letztendlich geht.

Für unsere Ohren klingt das vielleicht ein bisschen abstrakt, weit weg von der Praxis unseres täglichen Lebens. Aber dennoch können auch wir etwas hören von einem einfachen Glauben in die unendliche Bedeutung die Jesus für uns Menschen haben kann. Als im Zentrum der Schöpfung Gottes stehend; als der Mensch der Gottes unendliche Möglichkeiten in sich verkörpert, und verwirklicht in seinem Dasein; der uns zu seiner Nachfolge aufruft, und uns die Kraft auch dafür gibt; als derjenige der uns Gott näher bringt, und uns immer wieder die Mut zum Leben reicht; der uns zu einander führt, in einem Leben voller liebevollen Andacht, und voller Vergebung.

Damit es Frieden gibt in der Welt.

Amen.

Gebet:
Wir bitten dich für alle Menschen, jung oder alt,

die suchen nach einem Glauben der bei ihnen passt,

worin sie sich zugesprochen wissen von dir, unserem Gott,

der uns in unserer Eigenheit erkennt,

damit wir ein Leben wählen das bei uns passt,

worin wir denken können was uns das beste scheint,

worin wir tun können was uns am liebsten ist,

und manchmal auch notwendig für Menschen,

worin wir lieben können wen bei uns gehört,

und nichts verheimlichen müssen.

Sei bei uns allen, Gott, mit deinem Verständnis,

damit dein Himmel sich auch in uns offenbart.

Wir bitten dich, dass du uns allen, jung und alt,

in unserem Leben segnest,

dass wir Klarheit bekommen über unsere Möglichkeiten,

dass wir Entschlossenheit bekommen um diese zu verwirklichen,

dass uns reichlich Mitgefühl gegeben wird

um auch andere Menschen zu verstehen,

in ihr Verlangen, in ihre Freude, in ihrer Not;

gib dass wir verstehen was wir wirklich brauchen,

wo wir wirklich notwendig sind.

Segne uns darin, gib uns die Kraft

um vollauf Mensch zu sein nach deiner Absicht.

Sei bei uns allen, Gott, in unserem Leben;

sei auch weiter bei dieser Gemeinde,

wie klein auch in dieser kleine Stadt;

Lass uns nie den Auftrag vergessen

um in deinem Namen zu sprechen, zu handeln,

als tapfere Menschen, von Liebe erfüllt,

und von deinem Geheimnis in dieser Welt.

“Onze Vader…”

Amen.